Wunschbaum

Wunschbaum

Das alljährliche Wunschbaumschmücken der BI Schwerter Heide bot heute eine super Gelegenheit, Eure Wünsche zu würdigen, die Ihr als Schwerter Bürger bei der Veranstaltung „Requiem“ auf die „Meinungstafel“ geschrieben habt! Da dem Baum ja magische Kräfte nachgesagt werden, gehen wir davon aus, dass er dafür sorgt, dass unsere Politiker doch noch zur Vernunft und einem Umdenken kommen, was den Marktplatz und seine Bäume betrifft.
Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit.

Veranstaltung „Requiem für Schwerte“

Veranstaltung „Requiem für Schwerte“

Unter diesem plakativen Titel hat sich unser Bündnis der Bürgerinitiativen am 28.10.22 auf dem Marktplatz wieder einmal in Erinnerung gerufen. Immer noch bekommen wir mit, dass viele Bürger schlecht informiert sind oder resigniert aufgeben, weil sie denken, dass sie nichts gegen die politischen Entscheidungen unternehmen können. Wir wissen aber aus Hunderten von Gesprächen, dass es sehr viele Bürger gibt, die den Umbau des Marktplatzes in der geplanten Form nicht befürworten und mit dem Umgang der Stadt mit Natur und Bäumen überhaupt nicht einverstanden sind. Ganz neu ist eine Welle der Empörung über die Art der Bürgerbeteiligung, die Arten der Jungbäume aussuchen zu dürfen, die anstelle der erhaltenswerten alten Bäume auf dem Marktplatz gepflanzt werden sollen. Auch die Darstellung, dass alle Bäume erhalten würden, ist fragwürdig. Es bleibt exakt EINER der betroffenen Bäume an seinem Standort erhalten. Zwei werden gefällt und sechs werden umgepflanzt, wobei überhaupt nicht sicher ist, ob sie das überleben. Außerdem müssen die Kronen um knapp die Hälfte gekürzt werden und nutzen uns nichts, wenn sie nicht mehr am Markt stehen. DORT brauchen wir die Klimawirkung, Kühlung und Schatten der alten, großen Bäume. Die Sommer werden immer heißer! Da nutzen uns keine Jungbäume mit einem Stammumfang einer Ananas! Die brauchen ca. 40 Jahre, bis sie die Wirkung derer haben, die jetzt da stehen.

Leute, macht Euch bemerkbar! Lasst uns beweisen, dass wir keine Minderheit sind, die auf den gesunden Menschenverstand aufmerksam macht.

Schwerter für Stadtbäume on Tour

Schwerter für Stadtbäume on Tour

Der 2.Samstag auf Wahlkampftour. Diesmal hatten wir Unterstützung auf unserem Ausflug an die Wahlstände. Uns wurde von vielen Schwertern volle Zustimmung und Solidarität zugerufen. Noch einmal baten wir die Vertreter der Parteien, sich endlich doch einmal den 3000 -3100 Stimmen der Wochenmarktbesucher zuzuwenden.
3000 Bürger und Bürgerinnen, die auf dem Wochenmarkt regional einkaufen, das volksfestähnliche Gewusel lieben, die Musik abfeiern, den Kaffee danach lieben, sich anlächeln, diskutieren, bei uns für den Erhalt der Bäume und für den Erhalt des Marktplatzes mit diesem schönen Flair unterschreiben.
Die Parteien mit ihren Ratsmitgliedern haben die Wahl. Für einen millionenschweren Umbau mit Umpflanzung der Linden oder für eine sanfte Sanierung und die Bäume bleiben stehen, zu stimmen.
Der Antrag der Fraktionen, Pläne zu entwickeln unter Erhalt der Bäume, wurde mit einem desolaten Ergebnis umgesetzt.
Zusätzlich wird nun auch noch die Angst geschürt. Die Bäume sind im Sturm gefährdet und die Tiefgarage schafft das Gewicht der immer weiter wachsenden Bäume nicht.
Dann fragen wir uns: Wie wird die Tiefgarage bloß das Gewicht von 2500 kg pro Kubik Beton verkraften, wenn die barrierefreie Treppe kommt?
Nicht auszumalen.
Wer sehenden Auges ist, kann die Tiefgaragendecke einmal ansehen. Einzig unter dem Citycentrum weist sie Risse und Wasserschäden auf.
Für den geplanten Entwurf werden die beiden kleinen Bäume entfernt, sie sind nicht mehr gesund, könnten aber noch stehen bleiben. Die beiden großen, von uns als Herbert und Marianne benannt, sollen umgesetzt werden.
Dazu muss man einen großen Teil ihrer Krone entfernen und ihr Anwachsen ist sehr unwahrscheinlich. Egal, raus damit in die Ruhrwiesen.
Auf der geplanten Terrasse ist dann für Jahre kein Schatten mehr zu erwarten, denn die geplanten Neupflanzungen brauchen Jahrzehnte zum Wachsen und sind auch noch kleinbleibende Arten. Drei Bäume mit einem Stammumfang von 40 cm werden dann auf der Treppe stehen. Wer den Durchmesser errechnen kann bekommt am Samstag eine Aufkleber von uns an unserem Stand.

3000 Bürger und Bürgerinnen

3000 Bürger und Bürgerinnen

Heute am 7. Mai, am vorletzten Samstag vor der Landtagswahl, haben wir die Wahlstände besucht und wir müssen sagen, durchweg wurden wir angehört und unsere 3000 gesammelten Unterschriften am Rande auch bemerkt. 3000 Unterschriften sind 3000 kurze bis längere Gespräche über sämtliche Themen aus dem Bereich der Politik in Schwerte, Klimaschutz in Schwerte, Umgang mit dem Bürgerwillen bzw. Bedürfnissen der Schwerter. Umgang mit Steuergeldern, über Seilschaften, über Eichhörnchen. Über den möglichen Verlust der zwei Cafés, über den Verlust des einzigen Treffpunktes, den die Schwerter noch haben. Über Stolperkanten, die man umgehen kann, über andere erschreckende Baustellen, z.B. der Hausbau in der Altstadt. Gespräche, die laut waren oder mit Tränen, hinter vorgehaltener Hand oder die gar nicht mehr aufhörten. Gespräche über Leerstand der City, über das furchtbare Citycentrum, über Waldsterben und den „Prachtboulevard“ der Bahnhofsstraße. Namen wurden oft genannt ,und auch Parteien, die nicht dies und nicht das.
Wir baten heute alle Parteien, die am 25. 5. im Rat eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung mit Herz zu treffen. Obwohl wir anfangs nur den Erhalt der Bäume forderten, hat sich unser Ziel verändert. Denn wir fordern: Nehmt den Schwertern nicht den Marktplatz, sondern saniert ihn unkompliziert und erhaltet seinen Charme. In dieser unsicheren Zeit den Menschen ihr Ritual, ihren Treffpunkt zu nehmen, ist nicht nur bitter, sondern auch unsensibel und wenig bürgernah.

Es wird ernst!

Es wird ernst!

Wir waren gestern im Rathaus eingeladen zur Vorstellung der neuen Planungsvarianten der Marktplatzumgestaltung unter Erhalt der vier Linden vor dem Citycenter. Anwesend waren zwei Vertreter der Planungsfirma Riehl- Bauermann und Partner, der Bürgermeister Herr Axourgos und Herr Menges vom Planungsamt als Vertreter der Schwerter Verwaltung, der „öffentlich bestellte“ Baumgutachter Herr Schmidt, politische Vertreter der verschiedenen Fraktionen und wir, die Vertreter der Bürgerinitiative „Schwerter für Stadtbäume“.
Fünf Varianten wurden uns vorgestellt und in einer langen Präsentation wurde uns dargestellt, dass sie alle mehr Nachteile haben als die ursprüngliche Siegervariante ohne die Bäume.
Die verschiedenen Varianten unter Erhalt der Bäume wurden offensichtlich erarbeitet, bevor das Gutachten des Baumgutachters fertiggestellt war. Denn dieser schätzt die beiden großen Linden als erhaltenswert ein. Die beiden kleinen seien so geschwächt, dass es „unwirtschaftlich“ sei, sie zu erhalten.
Eine Planungsvariante unter Erhalt der beiden großen, erhaltenswerten Bäumen und evtl. auch des alten Pflasters und des gewohnten Erscheinungsbildes wie es sich aus unserer Sicht die allermeisten Schwerter wünschen, gab es nicht.
Wir haben, obwohl es nicht zum Thema Baumerhalt gehört, erneut darauf hingewiesen, dass ein großer Teil der Schwerter Bevölkerung den gesamten Umbau ablehnt, weil wir das ja seit einem Jahr Woche für Woche von Euch hören.
In der nächsten Ratssitzung am 25.5.22 wird den Ratsmitgliedern dieselbe Präsentation gezeigt und dann müssen sie eine Entscheidung treffen.
Wir hoffen und erwarten eine Entscheidung zugunsten des Bürgerwillens.
Das sind wir alle!
Gemeinsam können wir etwas bewirken!
Infos morgen an unserem Stand
Der vorletzte Samstag vor der Wahl!

Stellungnahme der GfS (Bündnis der Schwerter Bürgerinitiativen „Gemeinsam für Schwerte“) zur Marktplatzumgestaltung:

Stellungnahme der GfS (Bündnis der Schwerter Bürgerinitiativen „Gemeinsam für Schwerte“) zur Marktplatzumgestaltung:

Das Bündnis der Schwerter Bürgerinitiativen sieht sich aufgrund der fortschreitenden Initiative der Stadtverwaltung in der Pflicht, deutlich auf die Folgen der geplanten Marktplatzneugestaltung hinzuweisen.
Die geplante Neugestaltung wird die Bürger der Stadt Schwerte, trotz der beantragten Fördergelder des Landes, einen hohen sechsstelligen Geldbetrag kosten. Vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Planungen bereits Kosten von mehreren hunderttausend Euro verursacht haben, bleibt die Umgestaltung ein Luxusprojekt, das sich unsere hochverschuldete Stadt nicht leisten sollte. Dieses Geld wird für andere wichtige Zwecke fehlen.

Hunderte von Gesprächen mit den Besuchern des Marktplatzes zeigen, dass die komplette Neugestaltung des Marktplatzes keinerlei Akzeptanz findet. Gewünscht wird vielmehr, dass der Charakter des Platzes erhalten bleibt, weil er der Altstadt-Atmosphäre in unserer kleinen Stadt gut entspricht. Es besteht kein Grund, dieses durch den vorhandenen Baumbestand und das vorhandene Pflaster geprägte Flair vor Sankt Viktor zu verändern.
Umfangreiche monatelange Baumaßnahmen werden Probleme verursachen, die bislang keine Beachtung fanden. Die Markthändler werden nach Monaten des Wegbleibens zum überwiegenden Teil nicht wieder kommen, wodurch der Wochenmarkt an Attraktivität verlieren wird. Die Markthändler selbst sprechen in diesem Falle von einem bevorstehenden Tod des Schwerter Wochenmarktes.
Gastronomie und die Geschäfte an den beiden Marktplätzen werden nach den Corona-Auflagen weitere existenzbedrohende Einbußen erleiden und die großen Linden an der Südseite des Marktplatzes werden beim Aufnehmen der Pflastersteine in ihrem Wurzelbereich so erheblich geschädigt, dass ihr Überleben unwahrscheinlich ist.
Inklusion kann auf beiden Marktplätzen ohne eine kostspielige Neugestaltung leicht und kostengünstig geschaffen werden, z.B. durch das Einbringen von hindernisfreien Laufwegen. Bei der Pflasterung ist es ausreichend, schadhafte Stellen zu reparieren und der Sicherheit dienende Begradigungen durchzuführen.
Dies ist eine preiswerte, effektive und zeitsparende Lösung. In Verbindung mit einer Vergrößerung der bestehenden Pflanzbeete wird der Stadt Schwerte ein Marktplatz erhalten bleiben, der alle Bürger zufriedenstellen wird.
Nach dem unsäglichen Bau des City Centers in den siebziger Jahren droht Schwerte durch die Planung der Stadtverwaltung ein weiterer, nicht wieder gut zu machender Gestaltungsfehler in Sachen Marktplatz, der darüber hinaus nicht dem Willen der Mehrheit der Schwerter Bürgerschaft entspricht

Baumpfleger zu Besuch

Baumpfleger zu Besuch

Gestern hatten wir magische Unterstützung von einem jungen Zauberer, den Ihr auch in Kürze auf dem Kirschblütenfest bestaunen könnt und fachmännische Unterstützung von einem Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung aus Basel. Er konnte uns mit seinem Fachwissen ausführlich erklären, wie man Bäume bei Baumaßnahmen schützt. Es kann nämlich sehr leicht passieren, dass die oben liegenden Wurzeln auch der Lindenreihe am Rand des Marktplatzes beschädigt werden und sie dann keine Möglichkeit haben, das auszugleichen, weil sie wegen der Tiefgarage nicht sehr viel Platz nach unten haben.
Auch die Bürgerinitiative, die sich gegen die K20 einsetzt, eine Straße, die mitten durch Natur und Felder geplant ist, gesellte sich am Samstag zu uns.
Es war ein schöner sonniger Vormittag mit Musik und buntem Treiben auf unserem schönen Marktplatz. Auf dem Foto könnt ihr auf dem Tisch den Stapel mit unseren ausgefüllten Unterschriftenliste sehen. (Foto folgt in Kürze)